Weltgemeinschaftssonntag 2012 - Hände reichen über Grenzen

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Warum feiern wir den Mennonitischen Weltgemeinschaftssonntag?

Von unserer Theologie her sind wir Mennoniten sehr stark auf die Lokalgemeinde ausgerichtet. Hier leben wir unser Christsein und verstehen die Gemeinde als Leib Christi. Dabei verlieren wir manch mal leicht aus dem Blick, dass wir zu einer größeren Gemeinschaft gehören. Diese Gemeinschaft hat viele Dimensionen: andere mennonitische Gemeinden in unserer Nachbarschaft, in unserer Region oder in unserem Land, Gemeinden anderer christlicher Konfessionen in der Nähe und in der Ferne, die weltweite Geschwisterschaft.

Wir kennen die großen Versammlungen der Mennonitischen Weltkonferenz, die etwa alle sechs Jahre stattfinden. Manche von uns waren sogar schon dabei, wie zuletzt in Paraguay. Aber die Meisten von uns können solche Erfahrungen nicht machen.

Der Mennonitische Weltgemeinschafssonntag ist eine Möglichkeit, die weltweite Geschwisterschaft der Mennoniten und Brüder-in-Christo-Kirchen in die eigene Gemeinde am Ort zu holen. Das Material, das dazu jedes Jahr von der MWK publiziert wird, kann dabei helfen, einen Blick in diese weltweite Geschwisterschaft zu tun. Darüber hinaus kann dieser Sonntag dazu genutzt werden, allgemein über die Mennonitische Weltkonferenz zu informieren und ihre Programme darzustellen. Dazu kann man sich auf der MWK-Internetseite informieren: www.mwc-cmm.org. Es interessiert sicher viele Menschen in unseren Gemeinden, wie viele Mennoniten und Brüder-in-Christo es mittlerweile gibt, in wie vielen Ländern sie vertreten sind usw.

Vielleicht gelingt es ja auch, Menschen Lust auf die nächste Weltversammlung im Juli 2015 in Pennsylvania (USA) zu machen.

Rainer Burkart,

Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden, Deutschland,

Mitglied des Exekutivkomitees der MWK